PAYDAY 2

Payday 2 ist wie sein Vorgänger Payday: The Heist ein First-Person-Shooter, dessen Ziel es ist kriminelle Jobs durchzuführen. Die Palette der Jobs reicht von Meth kochen bis zu Wahlfälschung, die in dem surrealen Netzwerk Crime.net erworben werden können. Zurzeit gibt es 17 verschiedene Charaktere, in deren Haut der Spieler schlüpfen kann. Geleitet werden diese Jobs von Bain, dem Kopf hinter Crime.net.
Ob mit gezückten Waffen eine Bank unsicher gemacht oder Beute aus Lagerhäusern geschlichen wird bleibt dem Spieler überlassen. Im Wesentlichen gibt es also zwei Spielmechaniken: Stealth und Laut.

Stealth

Unbemerkt ein ganzes Kasino auszurauben und mit Taschen voller Geld zu verschwinden ist mit Sicherheit sehr reizvoll und zufriedenstellend, aber was einfach klingt, wird durch zahlreiche Wachen und Kameras erschwert. Da Pager von toten Wachen beantwortet werden müssen und die Kommandozentrale nach 4 beantworteten Pagern misstrauisch wird, kann man nicht einfach alle potenziellen Risiken beseitigen, sondern muss taktisch klug vorgehen. Sollte man dennoch zu viel Wachen töten, werden sämtliche Polizeieinheiten mobilgemacht um den Spieler zu stoppen, die je nach Schwierigkeit sehr herausfordernd sein können. Damit solche Unfälle nicht passieren, ist eine gute Absprache im Team oder gute Mapkenntnis essenziell. Dabei hilft der Vorausplanungsbildschirm, in dem der Spieler kleine Vorteile, so wie extra Leichensäcke kaufen kann, außerdem wird für die meisten Heists eine Blaupause zur Verfügung gestellt. Sind erst mal alle Hürden überwunden und der Spieler steht im Tresor, gilt es das Geld in Sporttaschen zu verstauen und es unbemerkt in einen bereitgestellten Lieferwagen zu transportieren.

Laut

Wer lieber mit schwerem Geschütz hantiert wird den lauten Modus bevorzugen. Hier muss man nicht unbemerkt bleiben, ganz im Gegenteil. Der Spieler kämpft sich durch Horden von Polizisten, die durch Spezialeinheiten unterstützt werden, wie den Medic, der einzelne Polizisten vor dem Tod bewahren kann, den Taser, der mithilfe eines Elektroschockers dem Spieler die Wunder der Elektrizität zeigt, welcher sich nicht mehr bewegen kann und außerdem unkontrolliert seine Waffe abfeuert. Weitere Spezialeinheiten sind der Schild, der sich wie der Name schon sagt, hinter einem Schild versteckt und somit ein schweres Ziel abgibt und der Dozer, der nicht nur viel Schaden einstecken kann, sondern auch gerne den Gefallen erwidert und viel Schaden austeilt.

Die derzeit letzte Spezialeinheit ist der Cloaker, der mit einem beachtlichen Radschlag den Spieler auf den Boden kickt. Auch durch zu viele abbekommene Kugel geht der Spieler zu Boden, wo er nun von seinen Teamkollegen aufgeholfen werden muss, da er sonst in Polizeigewahrsam kommt und dort unfähig ist irgendetwas zu tun, bis eine Geisel für ihn eingetauscht wird. Auch hier spielt der Vorausplanungsbildschirm eine wichtige Rolle, da der Spieler auch hier kleine Vorteile, wie Arzttaschen oder Munitionstaschen kaufen kann, um einen reibungsloseren Überfall zu garantieren.

Nach jedem erfolgreichen Heist wird der Spieler nicht nur mit Geld belohnt, sondern auch mit Erfahrung, mit der viele Skills freigeschaltet werden können, die neue Mechaniken einführen, oder den Spieler stärker machen. Außerdem gibt es ein „Berüchtigt“ System, bei dem der Spieler nach dem Erreichen des Levels 100 seine Erfahrung zurücksetzen kann und einen Berüchtigtpunkt bekommt, mit dem er besondere Masken freischalten kann.

Payday 2 kann im Steamstore für 20,00 € erstanden werden und liefert zahlreiche Stunden Spielspaß für alle, die schon immer mal das Verbotene tun wollten und Banken ausrauben wollen. Zahlreiche Dlc’s und kostenlose Updates sorgen immer wieder für Abwechslung, selbst nach vielen Stunden Spielzeit.

Kommentare sind nicht möglich.

-->