Pokémon Strahlender Diamant und Leuchtende Perle

Pokémon Strahlender Diamant und Leuchtende Perle zeigen uns einen weiteren Versuch, ältere Teile der Reihe auf die aktuelle Konsole zu bringen. Ob dieser Versuch dieses Mal geglückt ist oder ob es nicht doch ratsam wäre, zu den älteren Teilen zu greifen, kläre ich unter anderem mit diesem Review.

Anmerkungen

Bevor ich allerdings auf die Spiele an sich eingehe, möchte ich vorab einige Thematiken ansprechen, die ich für dieses Review als relevant erachte. Zunächst einmal möchte ich gesagt haben, dass ich die ursprünglichen Spiele, also Pokémon Diamant und Perl, zu meinen Favoriten der Reihe zählen würde. Daher bin ich logischerweise etwas voreingenommen was die Thematik beziehungsweise die Gestaltung der Spiele angeht.

Ein weiterer wichtiger Punkt stellt die Problematik der nicht vollständigen physischen Version da. Für diejenigen, die es nicht bekommen haben: Nintendo veröffentlichte am 11. November, also 8 Tage vor der eigentlichen Veröffentlichung der Spiele, einen Patch, welcher wichtige Elemente des Spieles nachreichen sollte. So wie ich es herauslesen konnte, glauben einige, dass sie diesen Patch für die entsprechenden Tester der Spiele veröffentlicht haben. Ich persönlich denke allerdings auch, dass sie das auch für diejenigen gemacht haben, die sich die Spiele bereits vor Veröffentlichung zulegen konnten. Dazu gehören beispielsweise jene Personen, die eine physische Version des Spieles vor eigentlicher Veröffentlichung erwerben konnten (Beispielsweise in einer Einzelhandelskette).

Ich werde diese Thematik nicht in das eigentliche Review einfließen lassen, da das grundlegende Problem nur Käufer der physischen Version betrifft und daher nicht das Spiel selbst beziehungsweise die digitalen Käufer beeinflusst. Jedoch kann ich daher keine Kaufempfehlung der physischen Version aussprechen und dies wird sich auch im Fazit widerspiegeln. Dazu werde ich vor dem eigentlichen Fazit die unfertigen Dinge kurz ansprechen. Auch werde ich in diesem Review viele Dinge der Spiele vorausgreifen, da ich es als wichtig erachte sämtliche Aspekte der Neuauflage, die ich als wichtig erachte, zu durchleuchten und sie mit den Originalen zu vergleichen. Ich werde jedoch keine geschichtlichen oder meiner Meinung nach überraschenden sowie erinnerungswürdigen Elemente vorweggreifen. Wer nur am Fazit beziehungsweise an einer Kaufempfehlung interessiert ist, dann sich bedenkenlos mein Fazit durchlesen, welches hier zu finden ist. Zu guter Letzt werde ich in diesem Review nicht auf die Multiplayer Komponente des Spieles eingehen, da ich diese zum Zeitpunkt, wo ich die Spiele getestet hatte, nicht testen konnte.

Pokémon Strahlender Diamant und Leuchtende Perle bilden zusammen mit Pokémon Schild und Schwert die Achte Generation der Pokémonreihe und sind am 19. November veröffentlicht worden. Hier ist auch direkt der erste kleine Kritikpunkt meinerseits, da ich die englischen Namen “Brilliant Diamond“ sowie “Shining Pearl“ phonetisch etwas besser finde als die Eingedeutschten.

Geschichte

Grundsätzlich wurde versucht so viel wie möglich aus den Originalspielen zu übernehmen. Darunter auch die Geschichte, welche praktisch 1:1 übernommen wurde. Wir selbst spielen die Protagonisten, welche die Aufgabe bekommen den Pokédex, eine Art Lexikon aller verfügbaren Pokémon (Die Wesen, welche überall in der Welt zu finden sind), zu vervollständigen. Dadurch erkunden wir die Sinnoh Region, in der es nicht nur gilt die Acht Arenaleiter zu schlagen, um anschließend die Pokémon Liga zu gewinnen, sondern auch das gegnerische Team Galaktik aufzuhalten. Die Geschichte ist absoluter Standard der Pokémonreihe: Wer einmal ein Spiel der ersten Sieben Generationen gespielt hat wird diese Struktur wiederkennen und direkt wissen was zu tun ist. Für Neulinge könnte die Geschichte interessant sein, vor allem was die Legende rund um die legendären Pokémon angeht. Diese ist meiner Meinung nach in diesen Spielen besonders interessant, was nicht zuletzt an der Thematik rund um Zeit und Raum liegt. Auch die einzelnen Geschichten nach der Hauptgeschichte der Spiele wurden 1:1 aus den Originalen übernommen. Jedoch wurde ein besonderes Ereignis, welches damals nur mithilfe eines Schummelmoduls möglich war, aus den Spielen nachträglich entfernt. Daher könnte dieses Ereignis noch mithilfe eines Patch nachgereicht werden.

Zyrus (Anführer von Team Galaktik)

Fans der Reihe beziehungsweise der Originale könnten sich auch die Frage stellen ob Teile der Geschichte aus dem damaligen Spiel Pokémon Platin hinzugefügt wurden. Pokémon Platin bildete damals die erweiterte Edition zu Pokémon Diamant und Perl ab und besaß dadurch auch eine etwas abgewandelte Geschichte mit eigenen Orten. Diese kommt allerdings in den neuen Spielen nicht vor, jedoch haben es bestimmte Elemente geschafft übernommen zu werden. Diese haben allerdings keinen geschichtlichen Hintergrund, sondern nur einen rein praktischen Nutzen, wie beispielsweise die verschiedenen Formen des Pokémons Rotom, welche es nur in Platin gab. Allerdings wurde die Spiele anderweitig erweitert, worauf ich allerdings im weiteren Verlauf erst eingehen werde. Was jedoch aus diesen Erweiterungen resultiert sind angepasste Texte der Charaktere, die sich jedoch nicht auf die eigentliche Geschichte auswirken.

Spielmechanik

Die Spielmechanik ist auch pokémontypisch gleich. In rundenbasierenden Kämpfen treffen die eigens gefangenen Pokèmon auf das gegnerische Pokémon beziehungsweise auf das gegnerische Team. Diese Kämpfe besitzen neben dem Schere-Stein-Papier ähnlichen System der verschiedenen Typen auch eine gewissen taktische Tiefe, durch die einzelnen speziellen Werte jedes Pokémon, welche sich in Angriff, Verteidigung, Spezial-Angriff, Spezial- Verteidigung und Initiative widerspiegelt. Es existieren zwar noch weitere versteckte Werte, jedoch würde die Erklärung dieser den Rahmen dieses Review sprengen. Wichtig zu wissen ist nur, dass das System nicht nur für Gelegenheitsspieler geeignet ist, sondern auch erfahrene Spieler ihren Spaß darin finden können. Jedoch wurde dieses System auf die aktuelle Generation an Pokèmonspielen angepasst. Dadurch existieren beispielsweise neu eingeführte Angriffe sowie der in der sechsten Generation neu hinzugefügte Typ Fee.

Der typische Kampfbildschirm

Auch Vereinfachungen wie ein Erfahrungsteiler oder Ereignisse während eines Kampfes wurden zwar hinzugefügt, davon sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen. Gerade im späteren Spielverlauf sowie nach Abschluss der Hauptgeschichte steigt der Schwierigkeitsgrad ungewöhnlich stark an, wodurch auch Veteranen auf ihre Kosten kommen. Gerade hierfür wurden auch Dinge aus Platin übernommen sowie eigene hinzugefügt. Allerdings sind neben den Modernisierungen auch viele Elemente gleichgeblieben. So beispielsweise wo welche Pokémon zu finden sind sowie bestimmte Wege an einzelne Pokémon ranzukommen. So exemplarisch das Pokémon Driftlon, welches nur Freitag an einem bestimmten Ort erscheint. Dadurch das viele Elemente gleichgeblieben sind, fühlt sich allerdings die Spielmechanik für Neulinge etwas statisch und rückschrittlich an. Gerade wenn beispielsweise für eine bestimmte Fähigkeit eines Pokémon mehrere Textboxen hintereinander erscheinen, fühlen sich die Spiele wenig innovativ an. Das hat die Reihe selbst zwar in vergangenen Spielen versucht zu beheben, allerdings ist dies für diese Spiele nicht umgesetzt worden. Auch sehe ich dieses Problem eher als ein Problem der Reihe an sich an und nicht als Problem dieser Spiele, die bewusst versuchen wie das Original zu wirken. Genauso wie die Implementierung der Technischen sowie Verstecken Maschinen, mit welcher Pokémon unter anderem neue Angriffe lernen können. Dies wurde wieder von einer unendlichen Nutzung auf eine limitierte Nutzung umgestellt, was ich persönlich allerdings nicht so schlimm finde und im Rahmen der Spiellogik auch durchaus Sinn machen kann.

Typischer Doppelkampf

Durch die Modernisierungen taucht allerdings ein weiteres Problem auf: Die Steuerung des Protagonisten in der Welt selbst. Der Protagonist lässt sich nun mithilfe des Analogsticks in alle möglichen Richtungen bewegen. Da allerdings die Welt selbst aus den ursprünglichen Versionen übernommen wurde, genauso wie ihre Struktur, gibt es Stellen wo die Steuerung nicht reibungslos funktioniert. Besondern an den Stellen, wo im Original nicht viel Bewegungsfreiheit existierte, merkt man dies sofort. Hier hätte, meiner Meinung nach, eine bessere Anpassung stattfinden müssen. Auch die 4-Wege Steuerung auf dem Steuerkreuz beziehungsweise den Vier Tasten des linken JoyCons, hilft da nur bedingt weiter. Das eine Lösung in den Spielen selbst existiert lässt sich gut an den anderen Personen erkennen. Diese besitzen eine runde Kollisionsbox, wodurch der Protagonist an denen vorbei gleitet. Dies wäre für andere Kanten in den jeweiligen Spielen wünschenswert gewesen. 

Ein weiteres Feature, welches bereits die Originale implementiert hatten, wäre der sogenannte Poketch. Dies ist ein Gadget, mit welchem sich verschiedene Sachen anzeigen lassen können bzw. ausführen lassen können. Die Features dieses Gadgets reichen von einer simplen Uhr bis hin zu einem Itemradar. Ich persönlich finde allerdings das hier eine wichtige Neuerung von Pokémon Platin fehlt: Das Zurückspulen der Apps. So lässt sich nur in eine Richtung navigieren und dies kann bei vielen Apps leicht nervig werden.

Neben den leicht modernisierten Features der Spiele wurden allerdings auch viele Features fast komplett neu implementiert beziehungsweise stark erweitert. So wurden beispielsweise Features wie der Untergrund, die Wettbewerbe sowie die Kapsel-Deko grundlegend erweitert. Der Untergrund, welcher in der Originalversion keinen größeren Nutzen für die eigentliche Handlung beziehungsweise für die Vervollständigung des Pokedexes bot, wurde mit einzelnen, etwas größeren Gebieten erweitert in welchen Pokémon fangbar sind. Die Kapsel-Deko, welcher in den Originalversionen nur in einer zweidimensionalen Ansicht verfügbar war, lassen sich nun in einer dreidimensionalen Ansicht bearbeiten und die Wettbewerbe haben auch eine durchaus visuelle und spielmechanische Verbesserung bekommen.

Typischer Bildschirm beim Graben im Untergrund

Zum Untergrund sei zumindest hier noch angemerkt, dass sich hier Boxen finden lassen, die von der Animation und Präsentation etwas an die momentan in der Kritik stehenden Lootboxen erinnern. Dies finde ich aber nicht nur unproblematisch, sondern auch durch aus gut gemacht, da es sich hier um Boxen handelt, für welche keine Mikrotransaktionen erforderlich sind. Also quasi Lootboxen, nur ohne die Problematik dahinter.

Die „Quasi“ Lootbox

Während in den Originalspielen eine Spielhalle existierte, wurde dies in diesen Spielen durch ein Modegeschäft ausgetauscht, welches einem die Möglichkeit bietet, seinen Charakter anzupassen. Allerdings ist die Möglichkeit nur auf komplette Garnitur beschränkt und nicht, wie in den vorhergingen Teilen der Reihe, auf einzelne Kleidungsstücke und Accessoires.

Eine weitere Neuerung, die auch technisch bedingt ist, ist der Park der Freunde. Während es in den originalen Spielen möglich war seine Pokémon von der vorhergingen Generation zu übertragen, wurde dieser Ort in den neuen Spielen komplett ersetzt. Der neue Hamanasu Park bietet daher die Möglichkeit nach Beenden der Hauptgeschichte ältere legendäre Pokémon zu fangen. Zum einen besitzt dieser Ort einen der besten Schauplätze, welches auch ältere Spieler durchaus begeistern könnte, zum anderen ist es wieder Mal eine faule Implementierung älterer legendärer Pokémon, wie es bereits in anderen Spielen der Fall ist. 

Der Hamanasu Park eröffent seine Pforten

Audiovisuelle Umsetzung

Um die audiovisuelle Umsetzung der Spiele schnell zu beschreiben: Diese ist, meiner Meinung nach, die beste Umsetzung der gesamten Reihe. Die Welt sowie die Zwischensequenzen wurden modernisiert und zugleich auch etwas kontrovers angenommen, da sich dazu entschieden wurde die Welt an sich in einem zwergenhaften Look darzustellen. Ich persönlich find diese Darstellung nicht nur sehr originalgetreu, sondern auch sehr passend für diese Spiele. Des Weiteren gibt es viele Schauplätze, welche rein von der Optik und der Audio sehr atmosphärisch wirken. Dazu gehört beispielsweise die alte Villa im Ewigwald. Auch die Kämpfe sehen sehr gut aus und hier wurde unter anderem auch viele Details wie die einzelnen Hintergründe sehr gut umgesetzt. Beispielsweise besitzen einzelne Kämpfe einen eigens erstellen Hintergrund, was so bei dem Vorgänger nicht existierte. Jedoch gibt es auch Hintergründe nach der eigentlichen Haupthandlung die etwas faul wirken. Die musikalische Untermalung ist ebenfalls durchaus gelungen. Die originale Musik wurde hierbei 1:1 übertragen und modernisiert.

Die alte Vila im Ewigwald

Ich persönlich habe aber auch zwei kleinere Kritikpunkte zur Umsetzung: Zum einen werde ich das Gefühl nicht los, dass die Spiele im Handheld-Modus der Nintendo Switch durchaus besser beziehungsweise schärfer aussieht. Dies lässt sich, meiner Meinung nach, gut an den Augentexturen einzelner Pokémon sehen. Zum anderen wäre es die Bildrate des Spieles. Andere Spiele wie beispielsweise The Legend of Zelda: Link’s Awakening zeigen gut, wie eine ähnliche Optik mit einer höheren Bildrate möglich wäre. Allerdings stört die Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde auch nicht wirklich, es wäre eben damit nur noch besser gewesen.

Eine typische Wasserroute

Fehler der physischen Version

Wie bereits thematisiert gehe ich nun auf einzelne Fehler ein, die mir während des Spielens der physischen Version aufgefallen sind. Neben der fehlenden Intro- sowie der Outrozwischensequenz, wären da noch die nicht finale Implementierung der Musik sowie einzelne Aussetzer dieser. Des Weiteren sind einzelne Animationen wie die, die bei dem Feldangriff Kraxler ausgeführt wird, fehlerhaft und es kann auch passieren, dass stellenweise die Namen der Pokémon im Kampf gar nicht angezeigt werden.

Die fehlerhafte Kraxler Animation (Der Protagonist ist viel zu weit oben)

Mit dem Patch 1.1 sind diese Fehler, soweit ich das überblicken kann, allerdings behoben worden. Kleinere Fehler, wie eine fehlende Animation, existieren allerdings weiterhin. Hier gehe ich allerdings davon aus, dass diese ebenfalls im Nachhinein behoben werden.

Fazit

Wie sieht denn mein Fazit aus? Grundsätzlich ist meine Meinung, wie gefühlt bei jedem Pokémon Spiel, etwas zwiegespalten. Zum einen erlaubt sich dieses Spiele, meiner Meinung nach, eine Veröffentlichung in einem extrem unfertigen Zustand. Wie ich bereits beschrieben hatte, wird dies zwar in der Theorie nur physische Käufer beeinflussen, aber auch nur wenn diese Personen die Spiele in einer Zeit spielen wollen, wo die Server für die entsprechenden Patches abgeschaltet wären. Da dies allerdings bei Nintendo als realistisch anzusehen ist (Siehe die abgeschalteten Server des Wii-Shop Kanals, wodurch viele Spiele heutzutage ohne modifizierte Lösungen nicht spielbar wären), empfinde ich dies als eine bodenlose Frechheit. Es kann, meiner Meinung nach, nicht die Lösung sein einen großen Patch zum Release des Spiels anzubieten und so die physische Version unfertig zu veröffentlichen. Hier hätte eine Verschiebung der physischen Version durchaus Sinn gemacht. Allerdings wäre vielleicht dadurch eine Veröffentlichung vor dem Weihnachtsgeschäft nicht möglich gewesen?

Zum anderen halte ich diese Spiele, gerade mit den veröffentlichen Patches, für die mit besten Spiele der gesamten Reihe. Die audiovisuelle Umsetzung und die Neuimplementierung der alten Features haben mir durchaus Spaß bereitet und ich denke auch die meisten Fans der Reihe werden definitiv Gefallen an den Spielen finden. Die einzige wirkliche Kritik, an den Spielen selbst, wäre wohl das diese Spiele nicht mehr versucht haben. Solche Erweiterungen wie sie beispielsweise Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir implementiert hatten, fehlen hier komplett. Auch weitere Verbesserungen der Platin Edition wären eine Option gewesen den Spielen Alleinstellungsmerkmalen zuzuschreiben. So sind sie eben genauso wie die Originale, wenn man sich nur auf die Features konzentriert, die für die Reihe an sich interessant sind. Ob nun der Untergrund stark modifiziert wurde, spielt im Rahmen der Reihe keine Relevanz, wogegen eine neue Form eines altbekannten Pokémon oder neue Spielmechaniken eine gewisse Relevanz besitzen. Ich kann es den Spielen allerdings auch schlecht vorwerfen, da es scheinbar das Ziel war die exakt gleiche Erfahrung zu bieten, wie die Originale dies bereits geboten haben und ehrlich gesagt wollte ich auch nicht mehr. Hier war die Angst zu groß, dass bei dem Versuch etwas Neues einzubauen, die alte Version darunter leiden könnte. Gerade bei der Optik.

Zusammengefasst kann ich eine klare Kaufempfehlung für diejenigen aussprechen, die sich zum einen nicht dafür interessieren was mit ihren Spielen in einigen Jahren beziehungsweise Jahrzehnten passieren wird und zum anderen mal wieder ein gelungenes Pokémonspiel spielen wollen. Für den aktuellen Preis von 60 Euro pro Spiel lassen sich dutzende an Stunden in die jeweiligen Spiele stecken. Hier ist jedoch auch die Frage wichtig, ob man selbst bereit ist dieses Geld in Spiele zu investieren, welche streng genommen bereits vor 15 Jahren erschienen sind. Für mich persönlich hat sich der erneute Ausflug nach Sinnoh auf jeden Fall gelohnt.