The Stanley Parable

The Stanley Parable wurde ursprünglich als Source Modifikation am 27. Juli 2011 veröffentlicht. Eine Stand Alone Version folgte dann 2 Jahre später.

Das Spiel bietet dabei eine eher ungewöhnliche Spielmechanik. Der Spieler selbst schlüpft dabei in die Rolle von Stanley. Stanley ist dabei ein ganz normaler Arbeiter und eines Tages sind all seine Mitarbeiter verschwunden. So macht sich Stanley auf und untersucht dabei die Umgebung. Geleitet wird Stanley vom Erzähler, der ihm den Weg beschreibt. Der Spieler selbst hat dabei die Möglichkeit der Stimme zu folgen oder lieber seinen eigenen Weg zu gehen. Sollte sich der Spieler gegen die Stimme entscheiden kommt erst das wahre Gameplay zum Vorschein, da ab hier die komplette Welt beginnt sich komisch zu verhalten. So auch das der Spieler sich in eine Schleife aus Gängen festhängt oder sich auch in komplett surrealen Situationen wiederfindet. Folgt der Spieler der Stimme wird die Story ganz normal ablaufen und so auch das Spiel beendet. Allerdings gibt es mehrere Enden, die durch verschiedene Abzweigungen erreicht werden können. Auch die Achievements sind genauso komisch gemacht. So erhält der Spieler ein Achievement erst wenn er das Spiel zwei Jahre lang nicht mehr spielt (Oder man die Systemuhr umstellt …).

Die Optik ist passend gewählt. Die Source Engine passt hier sehr gut rein, wobei das Spiel in einer realistischeren Grafik noch besser wäre. Die Audio dagegen ist sehr gut gelungen. Die Erzählerstimme ist sehr gut umgesetzt und vor allem passend gewählt.

The Stanley Parable ist eines der Spiele, die ich persönlich im Steam Sale für ein paar Euros kaufen würde. Für aktuell 12,99 € auf Steam lohnt es sich nicht wirklich.